Früh erkennen bedeutet früh reagieren
Die Diagnose Diabetes mellitus ist für die meisten erst einmal ein Schock. Nur die wenigsten können sich etwas darunter vorstellen, und wie sich die Zunkunft mit dieser Stoffwechselstörung gestaltet bzw. wie sie damit umgehen sollen bzw. müssen.
Im Laufe der Zeit lernt man erst mit dieser Stoffwechselkrankheit umzugehen, was aber nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen ist. Das Wichtigste wird allerdings sein, den Diabetes anzunehmen. Denn akzeptieren sie die Stoffwechselstörung nicht, werden immer wieder Probleme auftreten. Also aus dieser Situation das beste machen. Wenn die Zerstörung der Beta Zellen (verantwortlich für die Insulinabgabe) vorangeschritten ist, zeigt er sich indem er sogenannte Diabetes Symptome an den Körper sendet. Sie werden z. B. wesentlich mehr trinken, abgeschlagen sein und die Wundheilung verschlechtert sich. Ab dem Zeitpunkt der Feststellung (Manifestation), werden sie jeden Tag damit in Berührung kommen. Tägliches Blutzucker messen, Insulin spritzen und Broteinheiten berechnen gehört dann zum täglichen Ablauf.
Sie sollten sich deshalb frühzeitig damit befassen und wissen wie sie in welcher Situation reagieren sollten. Aber nicht nur sie, sondern auch ihre Freunde, Verwandten oder Bekannten. Sollte einmal eine bedrohliche Situation wie Unterzucker oder Überzucker auftreten ist rasches Eingreifen erforderlich. Üben sie deshalb auch für den Ernstfall, damit das nähere Umfeld weiß was in so einem Fall zu tun ist. Beim Diabetes tut erstmal nichts weh, die Auswirkungen kommen oftmals erst viel später, aber dann umso einschneidender zu Tage. Denn schlechte Blutzuckerwerte zeigen sich erst im Laufe der Zeit in Form von Spätfolgen. Zu hohe Butzuckerwerte schädigen z.B. die Sehkraft, Wunden heilen viel schlechter und die Gefäße werden geschädigt.
Diagnosekriterien für einen Diabetes
Es gibt verschiedene Methoden mit den ein Diabetes diagnostiziert werden kann. Eine Diagnose kann durch Blut- und Urinuntersuchungen sowie durch einen Glukosetoleranztest gestellt werden. Auch der Blutzucker Langzeitwert der die durchschnittlichen Zuckerwerte der letzten 2 – 3 Monate widerspiegelt kann dazu herangezogen werden. Also machen sie nicht den Fehler und sagen sie sich, Diabetes?, ich habe keinen bzw. ich will ihn nicht weil er mich stört. Er wird es ihnen sozusagen früher oder später zurück zahlen.